Ahmstorf Pirates


2004 – Köln auswärts

Von Martin Janze

Die erste Runde des DFB-Pokals fand für den VFL an einem Sonntag statt – so war natürlich mit keiner großen Beteiligung an der Reise nach Köln zu rechnen. Heike war aber natürlich mit von der Partie und so fuhren wir gemeinsam kurz nach halb acht gemeinsam nach Wolfsburg. Eine Stunde vor Abfahrt des Busses der Supporters waren wir dann an der Volkswagen Arena, wo schon eine Handvoll Gestalten bei dem unvermeidlichen Onkelz Gedröhne und Flaschenbier warteten. Nach und nach trafen die weiteren Fans ein und pünktlich um 9.00 Uhr fuhr der zu zwei Dritteln besetzte Bus los, nachdem wir bei recht frischen Temperaturen eine Stunde gewartet hatten.

Der ein oder andere musste noch den Fahrpreis von 20 Euro bezahlen und bald wurde die erste Rast in Garbsen gemacht.

Die Autobahn war frei und da auch die Baustellen nur unmerklich das Vorrankommen bremsten, konnte nach knapp zwei Stunden eine weitere, längere Pause bei Mc Donald´s eingelegt werden. Kurz nach drei waren wir dann auch am Südstadion angekommen. Die ein oder andere PKW-Besatzung war schon vor Ort, so dass vielleicht gut 50 VfL-Fans den Gästebereich bei bestem Sonnenschein säumten.

Die mitgebrachte Fahne wurde angebracht und anschließend das Spiel verfolgt, das keinen sonderlich vom Hocker riss. So war auch die Unterstützung nicht sonderlich lautstark, was im Übrigen auch für die offiziell 2000 FC-Fans galt, die zunächst durch Schmährufe für Brdaric auffielen. Gut das dieser darauf einen „Doppelpack“ folgen ließ und das Spiel nach anfänglichen Problemen locker gewonnen schien.

In der zweiten Hälfte feierten die Kölner Fans, der „harte Kern“ stand hinter den Trainerbänken, unseren Coach, was unter uns für Verwunderung sorgte (Wussten sie schon von der Dummheit der VfL-Verantwortlichen ?).

Nach Abpfiff ging es zügig zum Bus, so dass die Rückfahrt überpünktlich beginnen konnte.

Als dann die Autobahn erreicht war, kam dann die Meldung vom „Hristov-Fehler“ und naturgemäß begann eine Diskussion über den Fall, die bis zum Eintreffen in Wolfsburg nicht verebbte. Übermäßige Auswüchse dabei waren nicht zu beobachten, vielleicht weil der Alkoholkonsum bei den meisten eher gering war, was sicher daran lag, dass viele am kommenden Tag arbeiten mussten.

Erneut wurde beim selben Schnellrestaurant und in Garbsen Pause gemacht und nach fünf Stunden Reisezeit erreichten wir um 22.00 Uhr wieder die Arena in Wolfsburg