Ahmstorf Pirates


2003 – Leverkusen auswärts

Von Martin Janze

Der Plan zum Spiel nach Leverkusen mit dem Wochenendticket zu fahren, wurde von uns schnell verworfen, als sich rausstellte, dass unterwegs mit vielen Hannover-Fans zu rechnen war, da 96 in Dortmund spielte. So entschlossen wir uns dem Sonderzug des VfL anzuschließen.
Nachdem mich Ina und Olli um 9.30 Uhr abholten, sammelten wir noch Herrn Exner in Querenhorst ein und waren zeitig am Wolfsburger Bahnhof, wo wir sogleich die Tickets zu 12,40 Euro für die Fahrt lösten. Kurz vor eintreffen des Zuges trafen dann auch Sina und Stefan ein und mit geringfügiger Verspätung ging die Reise los. Stefan und ich waren noch etwas vom Vorabend angeschlagen, so dass wir uns einen ruhigeren Wagen im nicht einmal halbvollen Zug suchten und nur langsam mit unseren Getränken befassten. Der Zug kam eher langsam voran, hielt das ein oder andere mal, dennoch kamen wir fast pünktlich eine Stunde vor Anpfiff in Leverkusen Mitte an. Da wir mittlerweile etwas munterer waren und Dennis noch einige Dosen Hasseröder, die im Zug verkauft wurden, einpackte, leerten wir auf dem 10 minütigen Fußmarsch zur Bayarena und davor auf die schnelle noch einige Bierchen. Im zur Hälfte gefüllten Gästeblock sahen wir zunächst eine zurückhaltende VfL-Mannschft – trotz gehaltenen Strafsstoßes eine verdiente Bayer Führung und einen besseren Auftritt unseres Teams im zweiten Abschnitt. Zufrieden wurde der späte Maric Ausgleich gefeiert und nach dem Abpfiff frenetisch nach dem Trainer gebrüllt. Als wir nach einigen Verwirrungen das richtige Gleis am Bahnhof fanden und im Zug unsere während des Spiels eingeschlossenen Taschen holten fuhren wir auch sehr pünktlich wieder los. Alle waren nun bester Stimmung und wie sich zeigen sollte reichte unser mitgebrachtes Bier nicht. Leider war bald auch das Hasseröderangebot im Zug erschöpft, so dass wir uns alkohltechnisch etwas einschränken beziehungsweise auf Sinas Wodka umsteigen mussten. Leicht verspätet kamen wir dann gegen 23.00 Uhr in Wolfsburg an.
Der am schwersten gezeichnete Dennis bestand darauf mit nach Helmstedt zu kommen um noch eine Disko-Tour zu starten. Als er allerdings feststellte weder Geld noch EC-Karte zu haben fiel diese aus und wir genehmigten uns noch ein Abschluss-Bierchen im Helmstedter Bistro.
Alles in allem eine angenehme, im Bezug auf manche „witzigen“ Gestalten im Zug kurweilige Fahrt mit positiven Ausgang !
Hat Spaß gemacht !