Von Ina Hannemann
Wie eigentlich in jedem Jahr, fand das Spiel bei Hertha auch diesmal im tiefsten Winter statt.
So kam es das wir uns zu dritt (Martin, Olli, Ina) am Helmstedter Bahnhof trafen.
Da wir aber ein Wochenendticket für fünf Personen gekauft hatten konnten wir meine Eltern, die eigentlich mit dem Auto fahren wollten noch dazu bringen in Magdeburg zuzusteigen.
Vom Berliner Bahnhof aus ging es mit der U-Bahn weiter Richtung Olympiastadion.
Dort angekommen trafen wir ein paar sehr nette, aber auch sehr anhängliche Hertha-Fans, die uns zum Gästebereich begleiten wollten.
Auf dem Weg dorthin wurde uns sogar von den Herthanern ein Bier ausgegeben.
Bei den gefühlten –20° C. war jeder Schritt durch die Kälte eine Qual. Sogar die Bierfässer waren eingefroren, so dass im Stadion kein Bier ausgeschenkt werden konnte.
Der extrem heiße Glühwein war durch die Kälte nach 2 Minuten schon wieder kalt.
Das Spiel verlief zunächst wie fast jedes Auswärtsspiel (zwischenzeitlich 2:0 für Hertha).
Aber durch super Moral und Kampf konnten wir in diesem Eisschrank noch ein 2:2 erreichen,
was am Spielende für eine sehr gute Stimmung sorgte.
Wie so oft erreichten wir in allerletzter Sekunde unseren Zug zurück.
Die Rückfahrt verlief relativ unspektakulär, es sei aber noch erwähnt das Martin diesmal nüchtern wie nie mit uns in Helmstedt ankam.
Alles in allem bleibt da nur zu sagen: Es war einfach arschkalt!!!