Von Martin Janze
Insbesondere für Fans, die montags früh zur Arbeit müssen, sind Auswärtsspiele am Sonntag immer ärgerlich. So schlug dann Sparschwein vor nach Bochum mit dem Auto zu fahren, damit man eher wieder zurück ist. Es fanden sich auch mit Ina und Olli zwei weitere Mitfahrer, so dass die Reise auch finanziell erschwinglich wurde. Leider konnten wir nicht wie geplant mit Sparschweinss Auto fahren, welches am Tag zuvor mit Motorproblemen ausfiel, worauf hin wir dann mit meinem Wagen um 11.45 Uhr in Helmstedt losfuhren. Wir kamen gut voran und machten nach 90 Minuten die erste Pause, woraufhin dann Sparschwein das Steuer übernahm.
Kurz nach Verlassen der Autobahn fuhren wir um 16.00 Uhr ins Parkhaus am Ruhrstadion, wofür 3 Euro fällig wurden. Bald hatten wir den Gästeeingang gefunden, wo auch schon einige Wolfsburger zu sehen waren. Zunächst stärkten wir uns mit (weniger schmackhafter) Bratwurst und dem angeboten, und nicht schlechten, Fiege Pilsener (mit vollem Alkohol).
Positiv viel auf, dass die Stadionzeitung kostenlos zu haben war.
Auch das Ruhrstadion an sich machte einen positiven Eindruck auf uns. Weniger gut ist allerdings, dass im Gästeblock keine Damen-WCs sind, wie ein Ordner Ina mitteilte.
Waren die etwa 800 Wolfsburger zur Halbzeit noch positiv eingestellt, machte sich doch nach Wiederanpfiff bald Ernüchterung und Enttäuschung breit.
Da konnte auch der „Megafon-Mann“ nicht mehr viel ausrichten, der seine Animation der Gästefans doch sehr übertrieb. Weniger ist oft mehr. Das Koordinieren bzw. Anstimmen der Anfeuerungen würde vollkommen ausreichen (und ist sicherlich eine gute Sache), jedoch das permanente schräge Singen durch die Flüstertüte ging vielen bald gehörig auf den Zeiger.
Auch wenn das Ergebnis nicht passte, war das Spiel an sich doch recht unterhaltsam und die Reise hat sich daher doch gelohnt, zumal wir auf der Rückfahrt mit viel Gas und ohne Staus schnell voran kamen und kurz nach 22 Uhr wieder in Helmstedt waren.