Ahmstorf Pirates


2001 – 1860 München auswärts

Von Björn Wunsch

Da uns mein Vater zum Oktoberfest eingeladen hatte, machten mein Bruder uns noch weitere Leute(fast alle Gladbachfans) uns auf den Weg Nach München.
Nachdem wir am Freitag schon relativ viel normales Bier getrunken hatten und den Abend bei einem sehr guten Griechen verlebt hatten, wurde der Samstag noch etwas härter. Um 12 Uhr gab es dann das erste Wiesn Bier, nach weiteren 3 Krügen dieses Getränkes beschloss ich, die Kapelle bei AC/DCs Highway To Hell tatkräftig zu unterstützen. Nun ja, einige müssen wohl blöd geschaut haben, als ich durch das Zelt im Angus-Schritt getanzt bin. War mir egal, also trank ich noch einige dieser Biere. Irgendwann grunzte etwas neben mir am Tisch. Es war Christoph dem das Bier nicht mehr schmeckte, und eine kleine Auszeit nahm. Na ja, irgendwann waren wir dann im Bett.
Am nächsten Morgen beschlossen wir, einen Frühschoppen an der Säbenerstraße zu machen.
Da uns aber bei der Arroganz der Spieler schlecht geworden ist, beschlossen wir, 300 Meter weiter zu den 60ern zu gehen. Dort fanden wir auf dem Gelände wieder die gemütliche Vereinskneipe, und fingen an weitere Biere einzuscannen. Ab 13 Uhr wurde es dann auch mit 60er-Fans voll. Man muss wirklich sagen, dass es nette Leute sind, mit denen man sehr gut snacken kann. Irgendwann kam so ein Oberbarzi auf mich zu, und fing an mich voll zu lallen, ich habe nicht ein Wort verstanden, was ihm aber offensichtlich völlig egal war. Nach 8 halben Weizen und zwei Weißwürsten beschlossen wir mit den 60er-Fans ins Stadion zu fahren. Hubert, Christoph und ich kauften uns wegen des Regens eine Karte für einen überdachten Sitzplatz. Schaden nur, dass langsam die Wirkung des Alkohols nachließ, so dass ich in den Genuss kam, mir das Spiel halbwegs bewusst anzusehen. Ein Fehler – es war echt schlecht. Dann waren auch noch überall Barzis die ohne Ende rumschimpften. Wir beschlossen in der Halbzeit zu den VfL-Fans zu gehen. Dort fanden wir auch unsere Fanclubschwester Heike. Glücklich, wieder jemanden getroffen zu haben, der unsere Sprache spricht.
Das Spiel wurde dann etwas besser und ich war der festen Überzeugung, dass wir das Spiel noch gewinnen. Wir waren zwar besser, aber immer noch nicht gut. Es war wirklich nicht viel sehenswertes zu sehen. Aber man hat sich ja schon mit den kleinsten Chancen zufrieden gegeben. Für mich war mal wieder Rau der beste Wolfsburger Spieler, wobei er auch nur durchschnittlich gespielt hatte. Nach dem Spiel waren wir froh, wieder auf die Wiesn fahren zu dürfen, um dort unseren Fußballkummer runterspülen zu könne. Prost.